dicken Geſchöpfe hinein. Orangenpunſch iſt eine von deinen Forcen, die du mir verdankſt. Ich habe dich's gelehrt, und
„Hochzeit wird nicht,“ erwiederte Fink kalt.„Sie er⸗ klärte mir, ich ſei ein kleiner Taugenichts und keine annehm⸗ bare Partie für ein anſtändiges Mädchen. Sie nahm die Sache wieder zu gefühlvoll, verſicherte mich ihrer Hochach⸗ tung, gab mir eine Silhouette von meinem Weſen und ent⸗ ließ mich. Aber der Teufel ſoll mich holen,“ rief er auf⸗ ſpringend und warf die Cigarre in eine Ecke,„wenn ſie nic die beſte Seele iſt, die je in einem Unterrocke Tugend gepre⸗ 4 digt hat: ſie hat nur den einen Fehler, daß ſie mich nicht heirathen will; und zuletzt hat ſie auch darin Recht.“ Das Heftige in der Laune des Freundes machte Anton
beſorgt.„Wo biſt du aber ſo lange geweſen und woher kommſt du jetzt?“
„Nicht aus dem Weinhaus, wie deine Weisheit anzu⸗ nehmen ſcheint. Wenn Jemand einen Korb erhält, ſo
hat er doch wohl das Recht, ein paar Stunden melan⸗
ſcholiſch zu ſein; ich habe mich benommen, wie ſich Jeder in ſolchen verzweifelten Fällen benimmt, ich bin einige Zeit umhergelaufen und habe philoſophirt. Ich habe mit der Welt gegrollt, d. h. mit mir ſelbſt und dem Schwarzkopf, und habe zuletzt damit aufgehört, daß ich vor einer bunten
Lampe ſtehen blieb und einer Hökerin dieſe Orangen abkaufte.“
Bei dieſen Worten zog er einige Früchte aus der Taſche.—
IJetzt aber, mein Sohn, iſt die Vergangenheit abgethan, jetzt
laß uns von der Zukunft reden, es iſt der letzte Abend, den wir miteinander zubringen, an dem ſoll keine Wolke über unſeren Seelen ſein. Mache mir ein Glas Punſch und drücke die


