Teil eines Werkes 
1. Bd. (1855)
Entstehung
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Fink blieb ſtehen und ſagte ſchnell:Geben Sie mir ihn mit nach Amerika. Er hat das Zeug, dort ſein Glück zu machen.

Haben Sie bereits mit ihm darüber geſprochen? frug der Kaufmann.

Nein, ſagte Fink.

So will ich Ihnen mein Bedenken nicht verhehlen; Wohlfart iſt jung, und die beſcheidene und regelmäßige Thätigkeit des Binnengeſchäfts erſcheint mir noch auf Jahre hinaus für die Bildung ſeines Charakters wünſchenswerth. Uebrigens wiſſen Sie, daß ich durchaus kein Recht habe, den freien Entſchluß deſſelben zu beſtimmen. Ich werde ihn un⸗ gern verlieren; wenn er aber die Ueberzeugung hat, in Ihrer Nähe ſchneller ſein Glück zu machen, ſo werde ich nichts da⸗ gegen einwenden.

Geſtatten Sie mir, ihn ſogleich darüber zu fragen,

ſagte Fink.

Er rief Anton in das Comtoir und ſagte zu ihm:An⸗ ton, ich habe Herrn Schröter gebeten, dich mit mir zu ent⸗ laſſen. Es würde mir viel werth ſein,, dich mitzunehmen; du weißt, daß ich an dir hänge, wir werden in den neuen

Verhältniſſen zuſammen tüchtig vorwärts kommen, du ſelbſt ſollſt die Bedingungen feſtſetzen, unter denen du mit mir gehſt. Herr Schröter überläßt deinem freien Entſchluß die Entſcheidung.

Anton ſtand betroffen und nachdenkend; die Bilder der

Zukunft, welche ſich ſo plötzlich vor ihm aufrollten, erſchienen ihm ſehr lachend, aber er faßte ſich ſchnell, ſah auf den Prin⸗