r ſich üb Lager beugte und ihr die Stirn das Kin eines Pagelöhners aus dem Dorfe,“
Bernhard legte hinter Lenorens Rücken
e auf das Bett.
chritten Lenore und Bernhard dem Schloſſe zu,
al an ſeinem Wagen ungeduldig die Rückkunft
es erwartete und mit maßloſem Erſtaunen in dem
Geben Sie dem Herrn einen Mantel,“ befahl Lenore Bedienten,„er friert. Wickeln Sie ſich gut ein, Sie könnten fonſt lange an Ihren Marſch unter die Waſſerlinſen denken.“ 4
Und Bernhard dachte lange daran. Er hüllte ſich in
den Mantel und drückte ſich in eine Ecke des Wagens, dem
kalten Bad folgte brennende Gluth, ſtürmiſch rollte ſein Blut durch die Adern. Er hatte das ſchönſte Weib der Welt geſehen, er hatte etwas erlebt, was für ihn größer und hinreißender war, als jeder Dichtertraum in ſeinen Pergamenten. Mit Scham dachte er daran, wie unbe⸗ hilflich er ſelbſt geweſen war, und wie von ſeinem tiefen Stand im Waſſer ſah er zu der Heldin auf, welche ſo entſchloſſen und ſtark geweſen war. Nur kurze Antworten vermochte er auf die Fragen ſeines Vaters zu geben. So ſaßen Vater und Sohn neben einander, kalte Argliſt und die Gluth der Leidenſchaft. Beidehatten auf dieſer Fahrt erreicht, wonach ſich ihr Herz ſo lange geſehnt, der Vater ein Anrecht an das ſchöne Gut, der Sohn ein Abenteuer, das ſeinem Leben einen neuen Inhalt gab.
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