Teil eines Werkes 
1. Bd. (1855)
Entstehung
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Aermel ab, gtrich ihn ſorgfältig glatt, ſchloß ihn mit einem Haufen Papiere in das Pult und lud Anton ein, ihm auf das Zimmer zu folgen. Wieder ſchritt Anton durch die Thür des Comtoirs, in welchem er nur zehn Minuten gewe⸗ ſen war, aber er war ein anderer Mann geworden, ſein Schickſal war entſchieden, er hatte jetzt eine Heimath, er ge⸗ hörte in das Geſchäft. Deßhalb ſchlug er im Vorbeigehen herzhaft auf einen großen Ballen, wie man auf die Schulter eines guten Bekannten ſchlägt, wobei der grüne Herr ſich umwandte und mit wohlwollender Herablaſſung zu ihm ſagte:„Baumwolle;“ und drei Schritt weiter klopfte Anton Einlaß fordernd an ein rieſiges Faß, welches wohlhäbig in einer Ecke ſtand, wie ein dicker Pächter in ſeinem hellen Sommerrock; worauf ſich wieder der g grüne Herr umwandte und ebenſo wohlwollend ſagte:„Corinthen.“ Jetzt ſtieß unſern Anton kein Hebebaum mehr, ja er ſelbſt ſchob den einen mit kräftiger Fußbewegung bei Seite, und einen Rie⸗

ſen mit lederner Schürze, der ihm begeg nete, grüßte er mit d/ 9 9 8—

ſicherer Vertraulichkeit und fühlte ſich behaglich, daß der Rieſe ihm artig dankte, beſonders als der grüne Herr wieder herablaſſend geäußert hatte:„der oberſte Auflader.“ Durch den Hofraum gingen ſte auf gewundenen Pfaden in ein Hintergebäude und ſtiegen drei ausgetretene Treppen hinauf. Dort öffnete Herr Jordan ein Zimmer und bemerkte gegen Anton, daß dies wahrſcheinlich ſeine künftige Woh⸗ nung ſein werde, es ſei die frühere Behauſung eines guten Freundes von ihm, der aus dem Geſchäft geſchieden ſei und ſich ſelbſt etablirt habe. Es war ein ſehr kleines Zimmer, die Möbeln einfach und nicht neu, aber ſaubere weiße Gar⸗