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Was kann Dein Schickſal ſein, unſeliger Frater Tobias Bachhuber? Dein Benehmen gegen die Hand⸗ ſchrift war ſo, daß es Alles überſteigt, was man von einem Tobias erwarten konnte. Es ſtand ſehr zu be⸗ fürchten, daß dein Leichtſinn gegen die höchſten Inter⸗ eſſen der Menſchheit auch deiner ſocialen Stellung im Jenſeits geſchadet hat. Gegen deine Seligkeit, Bach⸗ huber, mußten ſchwere Zweifel entſtehen. Denn das Unrecht, das du an uns begangen, war ſo groß, daß es auch einem Engel Thränen auspreſſen mußte. Uns Sterblichen iſt unmöglich, deiner noch mit dem Vertrauen zu denken, zu dem uns deine treuherzigen Worte verführten:„haec omnia deposui, dies Alles habe ich niedergelegt.“ Das war eine Unwahrheit, Bachhuber, und die Wunde getäuſchter Zuverſicht wird ſtets auf's Neue brennen.
Antworte auf die Frage, Tobias, was waren deine Anſichten über den Zuſammenhang des Menſchen⸗ geſchlechts? über die Verbindung der vergangenen und lebenden Geiſter? oder über das große Netz der Menſch⸗ heit, in welchem du eine Maſche warſt? Deine An⸗ ſichten waren erbärmlich, du ſtopfteſt die große Hand⸗ ſchrift, die Sehnſucht unſerer Tage, in einen Sack, und da der Sack zu voll wurde, riſſeſt du den Text heraus und bewahrteſt für ſpätere Geſchlechter die Deckel! Drei⸗ mal pfui!
Und dennoch ſchwebteſt du ruhelos um die Höhle,
und dennoch polterteſt du ſeit der Schwedenzeit in den Freytag, Handſchrift. III. 23


