Teil eines Werkes 
3. Th. (1864)
Entstehung
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deine Ausſtattung, weiter kann ich dir nichts mitgeben. Zieh' dich ſchnell an, damit die Leute wenigſtens an i Fingern merken, daß für dich heut ein Feſttag Bei der Geſchichte mit dem Tranringe kannſt du ie ſchnell wieder abziehen.“

„Vater,“ rief Laura, und rang die Hände.

„Du wollteſt ja keinen Baumkuchen leiden,“ ver⸗ ſetzte Herr Hummel,„da muß das Hochzeitskleid und manches Andere auch entbehrt werden. Dieſe Theater⸗ bewegung wäre paſſender geweſen vor der Entführung, jetzt wird unweigerlich geheirathet, entweder zur Stunde oder gar nicht. Meinſt du, daß man nur zum Spaß in die Welt zieht?“

„Meine ee rief Laura, und die Thränen ſtürzten ihr aus den Augen.

„Du haſt ja deiner Mutter entlaufen wollen, und wenn dein Vater nicht aus guter Meinung zu den fremden Leuten gekommen wäre, ſo hätteſt du das Ge⸗ ſchäft ganz allein abgemacht. Unſern hausbackenen Bür⸗ gergefühlen wollteſt du ja aus dem Wege gehen.“

Laura hielt ſich mit zitternder Hand an einem Baum und ſah den Vater flehend an.„Du biſt doch nicht ſo kühn, als ich dachte, jetzt kommt der Banghaſe bei dir zum Vorſchein.“ 1

Laura warf ſich an die Bruſt des Vaters und ſchluchzte an ſeinem Herzen, er ſtreichelte ihr die Locken. „Kleine Hummel,“ ſagte er herzlich,„Strafe muß ſein, und es iſt keine harte Strafe; mir iſt recht, daß du ihn

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