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„Ich weiß, daß es eine Thorheit war und Ilſe ſagt es auch.“
„Dann wird's ſchon richtig ſein,“ verſetzte Hun trocken. Und etwas ſoll jetzt mit dir werden?“
„Was du willſt, mein Vater,“ ſagte Laura,„Fri 6 und ich ſind der Meinung, daß wir dir unbedingt zu folgen haben. Ich habe durch meine Thorheit jedes
Necht verloren, dir einen Wunſch auszuſprechen, wenn
ich noch bitten darf,“ ſagte ſie furchtſam,„ich möchte einige Zeit hier bleiben.“.
„Alſo du willſt deinen Entführer wieder los werden?“
„Er geht zu ſeinen Eltern zurück, und, wir warten, mein Vater, bis er einen Ruf bekommt an eine Uni⸗ verſität, er hat Ausſichten.“
„So,“ ſagte Hummel kopfſchüttelnd,„das Alles wäre vor der Entführung verſtändig geweſen. Jetzt iſt es zu ſpät. Ihr ſeit bereits miteinander in der Kirche auf⸗ geboten, einmal für dreimal.“ Laura trat zurück.„Das thaten die Leute nicht anders,“ fuhr Hummel fort. „Als bekannt wurde, daß ihr ausgeriſſen ſeid, hat ſich die Geiſtlichkeit nicht nehmen laſſen euch aufzubidten, ihr wart noch nicht lange zum Thor hinaus, als dieſes Unglück vor ſich ging.
Laura ſtand erſchrocken, ein heißes Roth fuhr ihr über die Wangen. In der Waldkirche unten läutete das Glöckchen. Herr Hummel zog ein Papier aus der Taſche. „Das ſind dieſe verdammten alten Pathenhandſchuhe, ich wünſche dies Zeug endlich los zu werden. Hier haſt du
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