Teil eines Werkes 
3. Th. (1864)
Entstehung
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volle Zuneigung beweiſen werden. Ich bin der Sohn des kranken Fürſten, welchem dort von einer Stimme die Aufnahme verſagt wurde. Ich werde die Schwelle jenes Hauſes nicht wieder betreten, und ich wünſche, daß Sie den Namen der Frau in meiner Gegenwart niemals erwäh⸗ nen.

Der traurige Zug bewegte ſich nahe bei der Stelle vorüber, wo einſt der Blitzſtrahl die Fichte zerſchlagen.

Im Schritt fuhren die Wagen auf dem Holzwege des

Bergrückens.„Fahren Sie voraus,“ ſagte der Prinz, nich gehe eine Strecke zu Fuß.“ Er trat a den Gipfel des Berges, das junge Tageslicht färbte die düſtern Büſchel des Haidekrauts mit goldigem Grün. Von derſelben Höhe, wo einſt eine frohe Geſellſchaft ge⸗ raſtet hatte, ſah der Prinz hinab auf den Bielſtein, welcher aus dem weißen Frühnebel ragte, auf Dach und Erker des alten Hauſes. Lange ſtand der Prinz re⸗ gungslos, von dem Thurm der Dorfkirche klang das Glöckchen in die Bergluft hinauf, er neigte ſein Haupt, bis der leiſe Ton verhallt war, dann ſtreckte er grüßend die Hand nach dem Steine aus, wandte ſich ſchnell ab und ſchritt den Waldweg entlang. 3

Auf dem Hofe des Bielſteins aber krähten zu der⸗ ſelben Stunde die Hähne, die Sperlinge ſchrieen im Wein⸗ laub, die Leute rüſteten ſich zur Arbeit des Tages. Da

pochte die Fauſt des Herrn Hummel dreimal an die Stu⸗

benthür, hinter welcher ſeine Tochter Laura ſchli