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und erwartet als ruhige Reiſende. Wir bleiben heut hier zuſammen, morgen ſpreche ich als Vater ein letztes Wort mit deiner Poeſie.“ 8
Vor dem Thore empfing die Wanderer fröhlicher Gruß der Hausgenoſſen. Der Profeſſor und der Doctor lagen einander in den Armen.„Du kommſt zu guter Stunde, Fritz, das Abenteuer, welches wir vor Jahren hier begannen, heut kommt es zum Ende. Der Schatz des Frater Tobias iſt entdeckt.“—
Nach einigen Stunden brach die ganze Geſellſchaft zur Höhle auf, die Werkleute folgten mit Eiſen und Hebebäumen.
Der Landwirth betrachtete den Steinblock im Hin⸗ tergrunde der Höhle, unten an der Seite ſah er ein Loch, daſſelbe, aus welchem der Hund zur Oberwelt ge⸗ ſtiegen war.„Dieſe Oeffnung iſt neu,“ rief er,„ſie war jedenfalls durch einen Stein verſch„der hinab⸗ gefallen iſt.“ 3
Die große Steinbank wurde mit Anſtrengung weg⸗ gewälzt, eine Oeffnung, ſo weit, daß ein Mann ohne Schwierigkeit einkriechen konnte, zeigte ſich dem Blick. chter wurden hineingehalten, ſie erhellten eine ab⸗ eeneigte Fortſetzung der Höhle, die noch mehre Ellen tief in den Berg hineinging. Es war ein wüſter Raum. Sicher war er in der Mönchszeit trocken geweſen, aber er war es nicht mehr. Baumwurzeln hatten den zerklüfteten Fels auseinander getrieben, oder Schich⸗ ien des Geſteins hatten ſich in naſſer Zeit geſenkt,


