Teil eines Werkes 
3. Th. (1864)
Entstehung
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terlage in den weichen Boden, auf der ſie einige ſchlanke Baumſtämme über das Waſſer legten. Der Profeſſor zog an dem zugeworfenen Seile; nach ſtündiger Ar⸗ beit war ein ſchmaler Steg errichtet. Der Landwirth war der erſte, der zu ſeinen Kindern herüberkam. Die Männer wechſelten zernſten Gruß.„Haben die Leute am Tage eine Stunde Zeit,“ ſagte der Profeſſor,„ſo mögen ſie hier noch ein letztes Werk thun, der Verſteck des Mönches war in dieſer Höhle.“

Zu derſelben Zeit ſtieg Herr Hummel mit ſchnellen Schritten zur Stadt Roſſau hinab. Noch arbeiteten die Zimmerleute über der Brücke; er warf einen be⸗ denklichen Blick 15 die Stelle, wo er im Waſſer die Füße des jungen Prinzen gefaßt hatte und brummte: „Er ging unter wie eine Kanonenkugel. Tüchtigkeit zur See fehlt dieſem Volke oben und unten, ſie haben in der ganzen Gegend nicht einmal einen Kahn. Vor zwanzig Jahren ſoll einer hier geweſen ſein, wie das Gerücht geht; er iſt zu Kaffeeholz zerſchlagen. Der beſte Dank an dieſen Bielſtein für die Unruhe, die wir ihm machen, wird ſein, daß ich ihm einen Kahn unter ſeine Strohbündel ſchicke.“ Mit dieſem Vorſatz trat er in die Thür des Lindwurms. Dort traf er auf den ver⸗ ſchlafenen Wirth.„Wo iſt das junge Paar, das geſtern Abend hier ankam?“

„Sie werden wohl noch oben ſein,“ ſagte dieſer gleichgültig,„die Rechnung iſt Voih nicht bezahlt.“