Teil eines Werkes 
3. Th. (1864)
Entstehung
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drückte ihn auf das Sopha.„Geſetztheit und kaltes Blut ſind immer die Hauptſache, ſie ſind beſſer als chineſiſches Zeug. Ich ſage Ihnen heut weiter nichts und Sie ſagen mir auch kein Wort über dieſe Angele⸗ genheit. Morgen wird Alles vor Notar und Gericht glatt gemacht, dann quartaliter pünktlich die Zinſen ge⸗ zahlt, und im Uebrigen bleibt es zwiſchen uns beim Alten. Denn ſehen Sie, wir ſind nicht blos Menſchen, wir ſind auch Geſchäftsleute. Als Menſch weiß ich ganz genau, was für gute Seiten Sie haben, auch wenn Sie mich verklagen. Unſere Häuſer aber und unſere Geſchäfte ſtimmen nicht. Wir ſind zwanzig Jahr Geg⸗ ner geweſen mit Haar und Stroh, mit unſern Lieb⸗ habereien und unſerm Gitterzaun. Das ſoll ſo bleiben. Ihre Muſen ſind mir nicht recht, und meine Hunde ſind Ihnen nicht recht, obgleich ich jetzt glaube, daß es dieſer Schurke von Buchhalter auch hinter Ihrem Rücken gethan hat. Es iſt dieſelbe Geſchichte wie bei den Wech⸗ ſeln, heimliche Vergiftung mit Auskratzen. Was alſo nicht ſtimmt, das braucht nicht zu ſtimmen. Wenn Sie mich borſtig nennen und einen groben Filz, ich will grob gegen Sie ſein, und ich will Sie für einen Stroh⸗ kopf halten, ſo oft mir der Aerger über Sie kommt. Demungeachtet kann daneben das ruhige Geſchäft gehen, welches wir jetzt miteinander machen. Und wenn einmal, was ich nicht hoffen will, mich die Räuber ausplündern, ſo werden Sie auch da ſein, ſo weit Sie vermögen. Dies weiß ich und ich Freytag, Handſchrift. III. 2