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ſtattlich trug, hatte er dieſes Mannes Hausweſen und
Geſchäft gehaßt. Dies Gefühl war ſeine tägliche Unter⸗ haltung geweſen, es gehörte zu ſeinem Tagesbedarf wie ſein Stiefelknecht und der grüne Kahn. Jetzt kam die Stunde, wo das Schickſal dem drüben heimzahlte, daß er Herrn Hummel durch ſein Daſein gekränkt hatte. Hummel ſah auf das Haus und zuckte die Achſeln, der Mann, der ihm dieſes unförmliche Ding vor die Augen geſetzt, war jetzt in Gefahr, ſelbſt hinausgeſchleudert zu werden; er ſah auf den Tempel und die Muſe, dieſes Spielwerk eines armen Teufels wurde nächſtens von irgend einem Fremden niedergeriſſen. Hummel trat in die Wohnſtube, auch dort wandelte er auf und ab und erzählte ſeinen Frauen in kurzen Sätzen das Unglück, er beobachtete von der Seite, daß Frau Philippine er⸗ ſchrocken auf das Sopha eilte, ſich zurechtſetzte und häufig die Hände zuſammenſchlug, daß Laura in das Nebenzimmer ſtürzte und ein lautes Weinen nicht bän⸗ digen konnte, und er wiederholte mit ſchauderhaftem Behagen die greulichen Worte:„Er iſt aus wie ein Licht.“
Eben ſo trieb er's in ſeiner Fabrik, er ging lang⸗ ſam in der Niederlage auf und ab, ſah majeſtätiſch auf einen Haufen Haſenhaare, nahm einen der feinſten Hüte aus der Papierkapſel, hielt ihn gegen das Fenſter, gab ihm mit der Bürſte einen Strich und brummte wieder: „Auch er geht zu Ende.“ Sein Buchhalter kam heut das erſte Mal in ſeinem Leben zu ſpät an das Pult, er


