ſes Geld herausgeben wird. Und ich beſorge Nein.“
bin ich allerdings genöthigt den hochverehrten Frauen zu ſagen, wie die Sache zuſammenhängt. Ich kenne einen kleinen reiſenden Händler, der allerlei Antiquitä⸗ ten mit ſich führt, Holzſchnitte, Miniaturen, auch Bruch⸗ ſtücke alter Handſchriften, und was ſonſt in dieſer Art vorkommt, ich habe ihm manchmal Kunden zugewieſen, und wohl auch über den Werth ſeltener Sachen Aus⸗ kunft gegeben. Dieſer Mann zeigte mir bei ſeinem Hierſein einen Haufen alter Pergamentblätter, über welche er bereits, wie er ſagte, mit einem Auswärtigen im Handel war. Und weil man jetzt auf die doppelt beſchriebenen Blätter ſehr aufmerkt, war ihm der Strei⸗ fen aufgefallen, und mir auch. Ich las einiges darin, ſoweit man es durch den Leim erkennen konnte, der noch darüber lag, und ich bat ihn, mir das Pergament wenigſtens zu leihen, damit ich es einem unſerer großen Herren Gelehrten zeigen könnte. Und ich trug es zu Herrn Profeſſor Struvelius. Und als der Herr Pro⸗ feſſor meinten, die Sache wäre vielleicht der Mühe werth, ging ich wieder zu dem Händler. Und dieſer ſagte mir, verkaufen könne er das Blatt vorläufig nicht, aber es ſei ihm recht, wenn darüber geſchrieben würde, denn dadurch könnte es größeren Werth erhalten. Und der Händler überließ es mir bis zu ſeiner Zurückkunft. In dieſer Woche iſt er wieder angekommen, um es mit fortzunehmen. Jetzt weiß ich nicht, ob es noch vorhan⸗ den iſt, und ich kann gar nicht ſagen, ob er es für die⸗


