Teil eines Werkes 
1. Th. (1864)
Entstehung
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Sie hatte in den letzten Wochen am Theetiſch mehr als ein⸗

1 mal von dem geheimnißvollen Pergament gehört, ſie fand 1 den Entſchluß der Struvelius hochherzig und ſprach von al⸗ 3 lem, was Magiſter Knips anzetteln könne, mit Verachtung.

Mit dem Stundenſchlag traf Frau Struvelius ein. Sie ſah heut recht gedrückt und leidend aus und man

erkannte auch hinter ihren unbeweglichen Zügen die ängſtliche Spannung. 9 Ilſe kürzte die unvermeidliche Einleitung von Grüßen

1 und Entſchuldigungen ab, indem ſie begann:„Ich habe A Fräulein Laura von Ihrem Wunſche geſagt, das Per⸗ gamentblatt zu erhalten, ſie iſt bereit Herrn Magiſter d Knips ſogleich herüber zu rufen.“ nd„„SDas iſt unendlich mehr, als ich zu hoffen wagte,“ n ſagte die Struvelius,„ich war bereit mit Ihrer gütigen n Hilfe ihn ſelbſt aufzuſuchen.“ bes„Er ſoll herkommen,“ entſchied Laura,„und er ſoll c. ſich hier verantworten. Er iſt mir immer unausſtehlich A geweſen, obgleich er mir manchmal für Geld hübſche 3 kleine Bilder gemalt hat. Denn ſeine Demuth iſt ſo, ic

wie ſie keinem Manne geziemt, und ich halte ihn im e 75 e 5 1 g Grund ſeines Herzens für einen Schleicher.“

d Die Köchin Suſanne wurde gerufen und von Laura

in Gegenwart der Frauen als Herold in die Burg der au Knipſe geſandt.„Und du ſagſt unter keinen Umſtänden, bi daß Jemand bei mir iſt, und wenn er kommt, führſt 1 du ihn ſogleich herauf.“ Suſanne kehrte mit ſchlauem

Geſicht zurück und überbrachte den Gegengruß;„Der

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