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der Menſchen einander finden werde, auch der Minera⸗ loge kam und erklärte ſeine Abſicht, ſie um einen Tanz zu erſuchen. Doch Ilſe machte ihm dagegen ernſthafte Vorſtellungen:„Bitte, thun Sie das nicht, ich bin in den neuen ſtädtiſchen Tänzen nicht ſicher, und Sie möch— ten mit mir nicht gut beſtehen. Und da wollen wir einen Grundſatz daraus machen und ich werde gar nicht tanzen. Aber das iſt auch nicht nöthig, denn mir iſt ſehr feſtlich zu Muth, und ich freue mich von Herzen über all die ſchmucken Leute.“ Bald traten Fremde heran, ließen ſich ihr vorſtellen, und ſie erlangte ſchnell größere Gewandtheit Tänze abzuſchlagen. Darauf führte auch der Hiſtoriker ſeine Tochter zu ihr, und der würdige Herr ſprach längere Zeit mit Ilſe und ſetzte ſich endlich ogar neben ſie, und Ilſe fühlte freudig, daß darin eine Auszeichnung lag. Endlich wagte ſie ſich ſelbſt einige Schritte von ihrem Platz, um Frau Profeſſor Raſchke zu ſich zu holen. Und es dauerte nicht lange, ſo bildete ſie mit den Bekannten eine hübſche kleine Geſſell⸗ ſchaft, die niedliche Frau Günther machte allerliebſte Scherze und erklärte ihr fremde Damen und Her⸗ ren. Auch die Frau Rectorin kam herbei und ſagte, ſie müſſe ſich zu ihnen ſetzen, weil ſie merke, daß es bei ihnen ſo luſtig hergehe, und die Magnificenz warf ihre Augen wie Leuchtkugeln hin und her und zog einen Herrn nach dem andern zu der Gruppe; und wer der Magnificenz Hochachtung bewies, der begrüßte auch die neue Frau Collegin. Es wurde in ihrer Nähe ein


