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Gewalt der heiligen Kirche,“ und ſein Gefolge heulte ihm die Worte nach.„Ein gottverdammiter Ketzer biſt du Schriftgelehrter im Bauernrocke, und du ſelbſt haſt dir das Urtheil geſprochen. Werft euch auf ihn und faßt mir den Schurken.“
Ueber die Kirchhofmauer ſprang der wüthende Haufe gegen den Alten ein, um ihn ſammelte ſich ein Theil der Dorfleute und in wildem Tumulte blitzten die Waf⸗ fen, der Mönch aber erhob ſich auf der Mauer, ſtreckte ſein Kreuz in die Höhe und warnte mit dröhnender Stimme:„Verflucht ſei, wer die Hand für ihn hebt, er i*ſt gezeichnet und verdammt; weicht zurück ihr Chriſten⸗ leute, flieht vor dem Kerker auf Erden und vor dem Höllenfeuer.“
Da wichen die Leute bleich und entſetzt zurück, auch die Alten des Dorfes ſtanden finſter zur Seite und mancher ſchlich ſich nach ſeinem Hauſe. Bernhard aber warf ſein Schwert auf den Boden und rief:„Der Tag iſt gekommen, Zeugniß zu geben; fürchtet euch nicht vor denen die den Leib töten, denn die Seele vermögen ſie nicht zu töten. Hier ſtehe ich als ein Bekenner des Herrn, Trotz zu bieten den Pfaffen und Phariſäern, welche uns die Herrlichkeit der Gotteslehre verderben.“
„Hört ihr den Empörer prahlen,“ ſchalt der Mönch aufs Neue.„Packt ihn und bereitet ihn für das Ge⸗ richt.“ Die Schaar ſtrömte gegen ihn, ein roher Ge⸗ ſell führte mit dem Hebebaum den erſten Schlag, daß der Alte in der tobenden Menge zu Boden ſank. Ueber ihn warf ſich die Tochter, um die Streiche mit ihrem Leibe
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