Teil eines Werkes 
4. Bd. (1875)
Entstehung
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bei der Unterbringung der armen Leute zu erbitten, die durch das Feuer ſowohl um ihren Beſitz wie um ihr Obdach während der Nacht gekommen waren. Die wenigen Zimmer und Kammern, welche das Städtchen bei feſtlichen Gelegenheiten den Fremden zur Verfügung ſtellen konnte, hatten die wohlhabenden fremden Käufer und Verkäufer in Beſchlag genommen. Für die Armen war nur eine dürftige Nachleſe übrig. Nun lag abſeits vom Schloſſe eine Reihe baufälliger Wirthſchaftsgebäude, ehemalige Scheunen und Ställe, auf welche in der großen Verlegenheit die Aufmerk⸗ ſamkeit des Bürgermeiſters ſich gelenkt hatte. Wenig⸗ ſtens für die Weiber und Kinder derVagabunden ſchien hier ein Aſyl vorhanden zu ſein, die Männer

moochten die Nacht unter freiem Himmel im Walde

zubringen. Zu ſeiner Unterſtützung bei dem reichen, ihm noch unbekannten Manne hatte der Bürgermeiſter den Pfarrer mit ſich geführt. Auch das Fräulein von Schmettow hatte verſprochen, ſowie ſie nur ihres Bruders wieder anſichtig geworden, ihre Bitten mit denen der beiden Honoratioren zu vereinigen.

So ſah ſich Bruno ſchon im Hofe ſeines Hauſes in einen Wirbel von Hülfsgeſuchen, Fragen, For⸗ derungen, Anordnungen verwickelt, die ihn unwider⸗

ſtehlich von der Sorge um Ellen's Leiche abzogen. 43*