Teil eines Werkes 
4. Bd. (1875)
Entstehung
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Zuletzt hatte er doch den Dienſt quittiren müſſen und war, nach einigen ſchnell geſcheiterten Verſuchen, eine Stellung in andern Lebensverhältniſſen zu gewin⸗ nen, nach England gegangen. Das Letzte wendete die Familie auf, um wenigſtens den Namen der Schmet⸗ tows vor dem ärgſten Schimpfe und der Unterſuchung wegen unſauberer Wechſel zu bewahren.

Der Tochter ſchien kein anderer Ausweg offen, als die Zahl unglücklicher adeliger Gouvernanten um eine zu vermehren.

Da vermählte ſich eine Anverwandte des Königs⸗ hauſes mit dem Herzog; durch einen glücklichen Zufall war Adele mit der jungen Fürſtin früher ſchon in ei⸗ nen freundſchaftlichen Verkehr getreten. Jetzt erinnerte ſich dieſelbe ihrer, lud ſie an ihren Hof ein und er⸗ wählte ſie zur Hofdame. Ihre Anverwandten, froh, nun für immer der Sorge wegen des Fortkommens einer von Schmettow entledigt zu ſein, ſtatteten ſie mit einer mäßigen Summe aus, die Adelen geſtattete, nicht gar zu ärmlich in ihre neue Laufbahn einzutre⸗ ten. Und harmoniſch fügte ſich Alles zuſammen. Ade⸗ lens Sinn trachtete weder nach Reichthum und Rang, noch nach einer uneingeſchränkten Freiheit. Wie ſie in einer andern Lage ſich freudig den Geboten eines

würdigen Mannes untergeordnet haben würde, ſo ge⸗