Teil eines Werkes 
3. Bd. (1875)
Entstehung
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tenburger Fahrſtraße, wo der Weg vom Dorfe Lützow darin mündet, erwarten ſollte, und machte ſich auf den Weg nach dem Hauſe mit den grünen Jalouſien.

Von der Seite des Fluſſes, der trotz des einge⸗ tretenen Thauwetters noch ſchwer mit Eisſchollen be⸗ deckt ging, kam er daher. Eben ſetzte die Uhr der Kirche an, die neunte Stunde zu ſchlagen. Ueberall lag noch Schnee, aber ſtatt in blendendem Weiß zu ſchimmern, hatte er eine ſchmuzige graue Farbe ange⸗ nommen. Die Waſſerpfützen, die ſich hier und dort gebildet, waren von der kälteren Luft des Abends, unter einem ſcharfen Nordoſtwinde, getrocknet und leicht überfroren. Unter den Tritten des ſchnell ein⸗ herſchreitenden Mannes brach kniſternd ihre leichte Eis⸗ decke. Der Himmel war trübe, weithin von durchein⸗ anderjagenden Wolken, die nur ſelten einem funkelnden Stern aus ihrer Umhüllung hervorzulauſchen erlaubten, umzogen.

Wenige Schritte war Bruno noch von Ellens

Hauſe entfernt, als ein Mann aus der Thür trat.

Es war Fritz, der in ſeinem Unmuth es vorgezogen hatte, Clara's Brief noch heute Miß Wood zu über⸗ geben und ſo durch einen tüchtigen Marſch ſein Blut zu beruhigen, anſtatt in ſeiner einſamen Stube ſich ſeinen Grillen zu überlaſſen.