Teil eines Werkes 
3. Bd. (1875)
Entstehung
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ich mich hüten, ihm meine Gedanken und Geheim⸗ niſſe mitzutheilen.

Sehe ich wie eine Verrätherin aus? Uebrigens würde ich Ihre techniſchen Bezeichnungen gar nicht ver⸗ ſtehen. Ja, wenn ich wie Miß Wood jahrelang im

gelben Hauſe gelebt hätte! Miß Wood? fragte er zurück.

Was war das? Soltte ſie eiferſüchtig ſein?

Dieſe Dame hat ſich wohl nie um Maſchinen und um die Dinge dieſer Welt gekümmert.

Und doch ſagt man ihr nach, daß ſie die Egeria in Ihrem in Ihres Vaters Hauſe geweſen und ſich ein Vermögen dabei erworben habe, unterbrach ſie ihn und ſah ihn ſcharf an.

Bei der Erwähnung ſeines Vaters hatte ſich Bruno verfärbt; er fand nicht gleich eine gelaſſene Antwort.

Man muß Miß Wood bei Ihnen verleumdet haben. Als treue Pflegerin meiner Schweſter galt ſie bei meinem Vater viel; das haben ihr die andern nicht verziehen. Sie iſt ein überſpanntes Mädchen, dem ſeine Eigenthümlichkeit, wohl auch ſeine fremd⸗ ändiſchen, engliſchen Gewohnheiten den Anſchein einer übertriebenen und darum erheuchelten Frömmigkeit geben. Sie vertheidigen Sie ſehr warm, ſchmollte Irene.