Teil eines Werkes 
3. Bd. (1875)
Entstehung
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auf dem noch Fritz' Schachfiguren ſtanden. Zuweilen drang von drüben her ein lauter geſprochenes Wort zu ihnen.

Sie ſprechen vom heiligen Abetby, ſagte Irene und fuhr mit anmuthiger Neckerei ſie war heute in der Gebelaune fort:Denken Sie denn auch daran, Bruno, mir etwas beſonders Schönes aufzu⸗ bauen?

Was wäre ſchön genug für Sie, wenn nicht ein Luft⸗, ein Feenſchloß? Aber Feenſchlöſſer pflegen über Nacht einzuſtürzen und am Morgen finden wir nicht einmal die Trümmer mehr.

Soll mich das ſchon im voraus für eine ſchlimme Enttäuſchung tröſten? lachte ſie übermüthig.Oho, mein Herr, ſo entkommen Sie mir nicht! Sie müſſen ſich Mühe geben und Ihre Phantaſie für mich an⸗ ſtrengen. Die Armen ſind beſſer daran als die Reichen; ſie müſſen, um ihre kleinen Gaben herauszuputzen, etwas von ihrem Geiſte, ihrem Geſchmack und Ge⸗ müth hinzuthun; wir kaufen das Theuerſte und laſſen den Preiscourant für uns ſprechen. Das iſt häßlich. Iſt ein Strauß von Wieſenblumen, den eine geliebte Hand gepflückt und gebunden hat, nicht ſchöner und werthvoller als das koſtbarſte Bouquet?