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ſind, die Ewigkeitsrente im himmliſchen Jeruſalem zu verzehren?“ fragte er lauernd.
„Nein“, entgegnete ſie, auf ſeinen Ton eingehend, „calculire, daß die irdiſche Welt mich zunächſt noch näher angeht, ich habe mit dem Leben noch nicht ab⸗ geſchloſſen. Was ich erwarte, erſehne? Daſſelbe wie Sie, Herr von Schmettow: das Glück.“
„Nur daß Ihr Glück anders ausſehen dürfte als das meine.“
„Wer weiß“, erwiderte ſie doppelſinnig und fal⸗ tete die Hände.
„Sie iſt zähe“, dachte Ruprecht;„ſo Aussſichtalos ihre Neigung zu Bruno erſcheint, ſie hält feſt daran. Nur den einen Zweck haben alle ihre Handlungen, ihn immer dichter mit ihrem Netz zu umſtricken, ihn an ſich zu ziehen, ſich ihm unentbehrlich zu machen. Dafür iſt ihr kein Mittel zu ſchlecht oder zu klein. Da ſie daran verzweifelt, ſeine Liebe zu erwecken, will ſie ſeine Herrin ſein, wie die Spinne über Leben und Tod der Fliege verfügt, die ſich achtlos in ihrem Gewebe ver⸗ fangen hat. Dieſer armſelige Narr, der das Chriſten⸗ thum ausbreiten will, iſt ihr ſo gleichgültig als die Schneeflocke, die auf ihr Kleid fliegt und im nächſten Augenblick zerſchmilzt. Aber ſie hat etwas von ſeinen
Beziehungen zu der Gräfin Reinsberg gehört; ſie weiß,
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