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Bruno würde dies Gemach ſicherlich von allen zuletzt zum Ruhepunkt auserſehen haben, aber er mußte ſich der Laune ſeines Gaſtes fügen.
„Noch einmal, Herr Greif, ein Haus, ein Garten, um den ich Sie beneide“, begann Reinsberg.„Nicht ſowohl weil ſie ein bedeutendes Kapital darſtellen, ſondern ihrer günſtigen Lage in der Nähe der Haupt⸗ ſtadt und Ihrer Fabriken, ihrer innern Behaglichkeit wegen. Aber einſam müſſen Sie ſich in den weit⸗ läufigen Räumen fühlen— doppelt einſam zur Winterszeit.“
„Ich werde auch ſchwerlich lange hier aushalten und vor Weihnachten ganz in die Stadt ziehen.“
„Wenn wir nur davon einen Vortheil hätten! Doch ob auf dem Lande, ob in der Stadt, Herr Bruno Greif iſt überall ein Einſiedler. Es war nicht fein, daß Sie geſtern vor unſern Damen ſo ohne Abſchied flüchteten...“
„Mir ging ſoviel durch den Kopf, ich hatte eine Depeſche bekommen...“
„Doch nicht aus Schleſien? Daß ich an den Verkauf der Gleiwitzer Gruben denke— oder aufrich⸗ tiger heraus, denken muß? Ich meinte, Sie darüber beruhigt zu haben.“
„Ein Kaufmann iſt nie beruhigt, ehe ein Ge⸗ 12*


