Die Greifs haben alle einen Querkopf, ſagte er ſich; wenn Bruno nun auf eine Heirath mit Irenen nicht eingehen, meine Winke gar nicht begreifen will?
„Nach einem Feſte“, meinte er, um ſich und den andern in Gang zu bringen,„braucht man beinahe immer eine Spanne Zeit, um ſich wieder an das Alltagsgeſicht der Welt zu gewöhnen. Man hat die Menſchen eben noch in ihrem beſten Schmuck, mit ihren ſchönſten Larven geſehen; der Wein, das Licht, die Muſik, das hin und her wogende Rauſchen einer großen Geſellſchaft haben eine Erregung hervorgerufen, welche die Lebensgeiſter des Trägſten anfeuert, wie ſie die des Sorgenvollſten erheitert. Am nächſten Tage haben wir dann genug zu thun, Alles, Dinge, Menſchen, die Eindrücke, die wir empfangen haben, wieder in Ord⸗ nung zu bringen.“
„Vor allen ein Wirth, der mit ſolcher Liebens⸗ würdigkeit und nie nachlaſſendem munterem Eifer ſich ſeinen Gäſten widmet, wie Sie, Herr Graf. Mir war es der Freuden und der Luſt geſtern beinahe zu viel. Ich muß Sie und noch mehr die Gräfin Irene um Verzeihung bitten, daß ich mich wie ein Dieb davon⸗ geſchlichen habe.“
„Herzensdieb?“ drohte der Graf ſcherzend.„Sonſt
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