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wirklichen, hat er ſich ſeine ganze Zukunft zerſit, be⸗ dauerten jene.
In der That, er durfte nicht durch ſolchen Tho⸗ renſtreich ſich jede Möglichkeit einer rühmlichen Lauf⸗ bahn abſchneiden, nicht in die Alltäglichkeit eines be⸗ ſcheidenen Familienlebens verſinken. Clara mußte ein Opfer bringen, brachte er vielleicht ein geringeres? Auch er mußte eine ſtarke Neigung aus dem Herzen reißen. Wie viele Mädchen haben in der zweiten Liebe das Glück gefunden, das die erſte in ihrer Unruhe und Leidenſchaftlichkeit ihnen nicht gewährte! Was that er ſo Schlimmes? Schmettow würde ſeine Bedenken ver⸗ höhnt haben. Wir alle ſind auf der Jagd nach dem Glück, warum ſollte nur er die Göttin, die jetzt an ihm vorüberſchwebte, nicht am Gewande feſthalten? Weil ein Mädchen ein Recht auf ihn zu haben glaubte? Als ob jedes Liebesabenteuer proſaiſch mit einer Hei⸗ rath ſchließen müßte! Nein, nie hatte er, nie hatte Clara dies häßliche Wort„Ehe“ ausgeſprochen. Liebes⸗ ſchwüre hatten ſie miteinander getauſcht, nichts mehr. Und wenn nun der Geiſt, der Verſtand, das Vorur⸗ theil, die Welt im Widerſpruch zu den Wünſchen und Wallungen des Herzens traten— wie durfte Clara klagen? Die alte Geſchichte, das alte Leid, die ſich ewig in unſern verwickelten Zuſtänden wiederholen


