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Irene zupfte an den Franſen der Decke.
„So iſt Herr Greif ſehr fromm erzogen worden?“
Einer Erörterung über Miß Wood„und was hinter ihr ſtecke“ ſchien ſie mit raſchem Entſchluß aus dem Wege gehen zu wollen.
„Im Gegentheil, gnädige Gräfin. Damals— ich meine, in der Jugend Bruno's— war die athei⸗ ſtiſche Periode im gelben Hauſe. Der liebe Gott iſt erſt mit dem engliſchen Fräulein in das Haus des alten ſeligen Herrn Greif eingezogen. Herr Martin Greif war bis dahin ein ganzer Mann geweſen, Kopf und Herz am rechten Fleck, mit Augen ſo klar und ſcharf wie Mittagsſonnenſchein und einem Willen von Eiſen. Als aber der fromme Glaube und der Spiri⸗ tismus einmal eingedrungen waren, haben ſie Haus und Menſchen und Dinge von oberſt zu unterſt ge⸗ kehrt.“
„Ah!“ entſchlüpfte Irenen.„Dieſe Miß Wood muß ein ſehr merkwürdiges Mädchen ſein. Und wie ſich die Anſchauungen des jungen Herrn Greif ſeitdem gewandelt haben, wiſſen Sie nicht?“—
„Wenn er an die Verwüſtungen denkt, welche die innere Miſſion in dem Kopfe ſeines Vaters ange⸗ richtet hat, ſo wird er wohl auf ſeinem früheren Standpunkt beharren.“


