Teil eines Werkes 
2. Bd. (1875)
Entstehung
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ſich, die Hoffnung befeſtigte ſich immer mehr in ihm, daß es ihm und ſeiner Tochter gelingen würde, einen dichten Schleier über das Geſchehene zu ziehen. Die Zeit, die raſchlebende Geſellſchaft, der beſtändig wech⸗ ſelnde Stoff von Neuigkeiten, den eine große Stadt erzeugt, verſenkten dann allmälig den Vorfall in

ſtumme Vergeſſenheit.

So reichte er Fritz, als ſie den hell erleuchteten Flur ſeines Hauſes betraten und nebeneinander die teppichbelegte Treppe hinaufſtiegen, noch einmal die Hand und ſagte:

Ich rechne Sie fortan zu den Freunden meines Hauſes, Herr Wolfhart.

In einem reich mit Kupferſtichen geſchmückten Zimmer ließ er ihn eine Weile allein, um ſeine Toch⸗ ter auf den Beſuch vorzubereiten.

Für Fritz hatte der Verzug das Gute, daß er ſich an die Pracht der Einrichtung, die doch viel ſtattlicher und prunkvoller war als die im gelben Schlößchen, gewöhnte. Er beſann ſich auf die Ermahnung des alten Greif, die freilich nur den Kindern ertheilt war, aber recht wohl auch für ihn in ſeiner außerordent⸗ lichen Lage paßte: nicht alles Neue unruhig zu be⸗ gaffen oder gar anzutaſten, nicht immer ein Ahl oder