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Tochter, die er in einem tollen Freudenrauſch zurückge⸗ halten... eine peinigende Selbſtanklage erhob ſich für ihn daraus. Und mit der Anklage zugleich die Sorge um Clara's Geſundheit, die Furcht, daß dieſe Erinnerung beſtändig zwiſchen ihnen ſtehen würde!
Bald horchte er ängſtlich in das Zimmer hinein, wo Clara ſich allmälig erholte, und hatte doch nicht den Muth, ihr zu nahen; er wollte in ihren Augen nicht den ſchweren Vorwurf leſen, der ihn traf; bald gab er den Dienern die widerſprechendſten Befehle oder forderte die Gäſte, die ſich mit Dora leiſe in eine Niſche des Saales zurückgezogen hatten, auf, ihn nicht zu verlaſſen.
„Ich will nach Hauſe zu meiner Mutter“, ſagte darüber ſich aufraffend Clara und bemühte ſich, auf⸗ recht zu ſtehen.
Ellen unterſtützte ſie.
Schnell wurde der Wagen gerüſtet, Decken und Mäntel herbeigeſchafft.
„Ich bleibe bei Dir“, hatte Ellen Clara zuge⸗ flüſtert.
Daß der Arzt die beiden Mädchen begleiten würde, war ſelbſtverſtändlich.
Am Arm der Freundin ſchwankte Clara in den
Saal. Aus ihren Locken war die Roſe entblättert 15*


