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Den Blick am Boden, im Wechſel des Erröthens und Erblaſſens, hatte Clara ſchweigend geſtanden. Aus dem Ton von Bruno's Stimme klang es ihr ent⸗ gegen, daß ſeine Bitte ſich einzig an ſie richtete.
Dieſe Gewißheit gerade machte ſie noch befangener
Uud jetzt war die Wahl in ihre Hand gelegt!
Erwartungsvoll betrachteten die Männer das ſchöne Mädchen, deſſen anmuthige Formen durch die Einfachheit ihres blauen Kleides noch mehr hervor⸗ gehoben wurden, deſſen Geſicht, von den breiten braunen
braunen Augen um ſo ſchöner ſtrahlte, je weniger es von der Kunſt Farbe und Schmuck geborgt hatte. Niemals war Clara noch ſo ausſchließlich der Gegen⸗ ſtand einer allgemeinen Aufmerkſamkeit geweſen. Sie zauderte, eine Stimme hinter ihr, in ihr ſchien ihr zuzuraunen: Geh nicht! Aber ſchon hatte Bruno ihre herabhängende linke Hand ergriffen. 4 „Sie haben ſo oft unten im Saal an unſerem Tiſch geſeſſen, wollten Sie es heute verſchmähen, weil ich— weil wir Sie darum bitten?“
und unentſchloſſener. An ihren Putz würde ſie zuletzt gedacht haben; andere Bedenken hielten ſie zurück.
Flechten umrahmt, mit dem ſammtweichen Glanz der
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