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leute aus dem Städtchen Gmunden von jenen October⸗ tagen des Jahres 1808 her, als Jean Bourdon auf der Haide erſchoſſen und auf dem Calvarienberg be⸗ ſtattet ward.
Die Jüngern haben ihn wenige Monate darauf in ſchmucker Uniform auf der Brücke zu Ebelsberg im Handgemenge mit den Franzoſen geſehen. Lieb und werth iſt er ihnen, wie einer, der längſt zu ihnen gehört.
Ueber das junge Mädchen, das mit dem Grafen aus Paris gekommen, iſt anfänglich viel des Geredes geweſen; alle haben die Köpfe zuſammengeſteckt und jeder hat eine andere Geſchichte gewußt. Aber in kurzem hat Magdalenens liebreiches Weſen alle gewon⸗ nen; da iſt nichts von vornehmem Stolz und gnädiger Herablaſſung, wie ſonſt wohl die adeligen Damen den Armen und den Landleuten begegnen, und nichts von falſcher Empfindſamkeit. Schnell und ſicher zeigt ſie, daß ſie die Arbeit und die Herrſchaft verſteht. Ein ſtrenger, verweiſender Blick von ihr ſchüchtert mehr ein als das Drohwort der alten Marquiſe, die bitterböſe und unzufrieden mit der ganzen Welt auf der Seeburg bis dahin geſchaltet hat. Wie alle fürchten, das holde Mädchen zu betrüben, ſo freuen ſie ſich über ihr Lob und ihr Lächeln. Selbſt den düſtern Trübſinn des Grafen erheitert ſie.


