Teil eines Werkes 
4. Bd. (1873)
Entstehung
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ſtürmendes. In wenigen Tagen, in den Gefechten bei Tann und Abensberg, bei Eckmühl und Regensburg warf er den Erzherzog nach Böhmen zurück.

An Tapferkeit und Opferfreudigkeit hatten die

öſterreichiſchen Soldaten mit den Kriegern Napoleon's

gewetteifert. Aber kein Genius war unter ihnen, ihre Maſſen zu lenken. Sie hatten keinen Marſchall Lannes, der zuerſt die Leiter an die Mauern Regensburgs legte und ihnen zurief:Vorwärts, ich will Euch zeigen, daß ich nicht aufgehört habe, Soldat zu ſein. Allen vor⸗ an war der Kaiſer, oft in der Nähe des heftigſten Handgemenges, als ob er ſich darin gefallen, dem Gegner zu trotzen und mit dem Tode zu ſpielen. In dem Kampf um Regensburg traf eine matte Flinten⸗ kugel ſeinen Knöchel. Kaum verbunden, ſchwang er ſich aufs Pferd und jngi die Front ſeiner Armee entlang.

Während der Crſrzo jenſeits des Böhmerwal⸗ des ſein geſchlagenes Heer wieder ſammelte, ordnete und Wien zu erreichen ſuchte, lag der nähere Weg die Donau entlang nach der Hauptſtadt offen vor dem Sieger.

Nur ein ſchwaches Armeecorps der Oeſterreicher, das ſechste, zog ſich unter dem General Hiller vor ihm auf derſelben Straße zurück.

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