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einem Siege an der Donau wird ihn die Gnade des Kaiſers der Freiheit zurückgeben. Ein Spitzbube, der einen ehrlichen Mann nach Laune heute in den Kerker wirft, morgen daraus entläßt; das iſt ein tragiſcher Gegenſtand, wenn es nicht der Weltlauf und folglich nur lächerlich wäre. Da ſind wir vor Ihrem Gaſt⸗ hauſe. Steigen Sie allein aus. Ich fahre noch weiter. Die Hausdiener ſind ſo neugierige Menſchen. Ich treffe Sie morgen in der Frühe vor der Poſt. Ich habe keine ruhige Stunde, bis ich Sie jenſeits Straßburgs weiß.“
Kaum bedurfte Egbert noch eines Antriebes zur Heim⸗ kehr. Ihm brannte der Boden von Paris unter den Füßen.
Stärker als die Briefe Wolfsegg's, ſtärker ſelbſt als die Sehnſucht nach Magdalenen, deren Bild in reiner Klarheit aus all dem Nebeldunſt und dem unheimlichen Brodem dieſer letzten Tage emporſtieg, trieb ihn die größere Sorge um das Vaterland heimwärts. Wie ſchwach in dem Rieſenkampfe, der in wenigen Wochen ausbrechen mußte, auch ſein Arm ſein mochte, er ſollte Oeſterreich nicht fehlen. Napoleon hatte den Zweck des Kriegs deutlich bezeichnet: die Vernichtung des deut⸗ ſchen Weſens. Der letzte, ehrwürdigſte Ueberreſt, der von dem heiligen Reich deutſcher Nation noch aufrecht ſtand, ſollte zertrümmert werden.
Dem Kaiſer ging jeder Sinn, jedes Verſtändniß
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