Teil eines Werkes 
3. Bd. (1873)
Entstehung
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Den Familiennamen Antoinettens wagt Egbert nicht auszuſprechen; die Gondreville ſind noch nicht von der Emigrantenliſte geſtrichen. Die Frage der Sängerin gibt ihm unmittelbar den Ausweg aus ſeiner Verlegenheit an.

Ja, eine Landsmännin, antwortet er,die Nichte

des Grafen Wolfsegg.

Weſſen? fragt Athenais mit dunkelrothem Ge⸗ ſicht.Wolfsegg's, Ulrich Wolfsegg's Nichte?

In welch ein Wespenneſt haſt du da geſchlagen? denkt Egbert und ſucht nach einer Ausrede, um den herandrohenden Sturm zu beſchwichtigen.

Aber Athenais erſpart ihm die Mühe. Mit der Geſchicklichkeit, die ſie das Leben auf der Bühne gelehrt hat, weiß ſie ihre innere Erregung zu unterdrücken und ihrem Antlitz den Ausdruck der Spannung zu nehmen.

In meiner Jugend, ſagt ſie,habe ich einen Grafen Wolfsegg gekannt. Welch ein merkwürdiger Zufall, wenn allein das iſt ein Trugbild der Phantaſie! Mein Herr, noch einmal meinen Dank! Darf ich um Ihren Namen bitten?

Egbert Heimwald, im Hotel des Princes in der Rue Richelieu.

Und Sie vergeſſen mich nicht ganz? Es würde