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barkeiten einer Welt nach ihrem Capitol, nach ihren Kaiſerburgen auf dem palatiniſchen Hügel?
Eine weltumfaſſende Cultur kann nicht entſtehen, wenn die Schätze der Wiſſenſchaft und der Kunſt über die ganze Erde hin verſtreut ſind, wenn das Leben des Einzelnen darüber hingeht, von einer dieſer heili⸗ gen Stätten zur andern zu reiſen. Einen Lichtpunkt muß es geben, von dem aus Allen Glanz und Wärme zuſtrahlt. Die Möglichkeit eines raſchen, gleichmäßigen Fortſchritts aller Völker hängt davon ab, daß in einer Stadt ſich alles Vorzüglichſte beiſammen findet. Solche Gedanken, die damals hundertfach mit größerer oder geringerer Beredtſamkeit geäußert wurden, hatten Eg⸗ bert's volle Zuſtimmung.
Beſtändig erſcholl das Geſchmetter kriegeriſcher Trompeten, das Geraſſel der Trommeln, aber inmitten dieſes Tumults und der Schlachtfelder, die hier noch von unbegrabenen Leichen ſtarrten, während dort in
nicht ferner Zukunft ſchon neue aufdämmerten, ſehnten
die Menſchen den ewigen Frieden und die Weltver⸗ brüderung herbei. So ſchön und natürlich dieſe Wünſche im Herzen und auf den Lippen Egbert's waren, ſo ſchauerlich, wie ein ſataniſcher Hohn, nahmen ſie ſich im Munde des gewaltigen Kriegsfürſten aus, wenn er im Kreiſe ſeiner Hauptleute, vor den Abgeordneten


