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Ueber die„Stellung“ des„Herrn von Spring“ im Hauſe konnte Magdalene die tollſten und launigſten Vorſchläge erſinnen. Bald ſollte er von Egbert eine förmliche Vollmacht als Vicekönig erhalten, bald von allen Geſchäften ausgeſchloſſen und als Gaſt und Müßiggänger betrachtet und behandelt werden.
„Letzteres“, behauptete Magdalene,„iſt ſein eigent⸗ licher Beruf, Müßiggang iſt nach ihm nicht aller La⸗ ſter, ſondern aller Kunſt und Dichtung Anfang. Da⸗ rum bleibt er auch immer Anfänger.“
Eine Weile dauerte das fröhliche Geplauder.
So haſchen Kinder nach Schmetterlingen, während drohend das Gewitter heraufzieht.
„Eins iſt nicht bedacht“, rief Egbert unbeſonnen. „Wenn Hugo ſich in die Demoiſelle verliebt—“
„Wie Golo in Genoveva“, lachte ſie.„Aber ich ließe mich nicht in den Thurm ſperren. Und dann iſt auch kein Pfalzgraf da, der mich bei ſeiner Rückkehr ungerecht und unbarmherzig zum Tode verurtheilte. Ihr thätet es nicht, Egbert, Ihr ſeid viel zu gut.“
„Den armen Pfalzgrafen verblendete die Eiferſucht und der verrätheriſche Freund ſchürte ſeinen Ingrimm.“
„Die Eiferſucht!“
Sie wollte einen fragenden Blick mit ihm aus⸗ tauſchen, aber die Scham ließ ſie die Wimpern noch


