Teil eines Werkes 
2. Bd. (1873)
Entstehung
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ein erträglicheres Verhältniß heraus. Ihn befriedigten eine gute Schüſſel, ein paar Flaſchen Ungarwein und die Bewunderung ſeiner Heldenthaten. An letzterer ließ es Egbert nicht fehlen. Dem Jüngling ging in dem narbenbedeckten l'Eſpinaſſe, der bei Lodi und Ar⸗ cole, bei den Pyramiden und jüngſt noch an der Do⸗ nau, um Ulm, geſtritten, der Begriff eines Soldaten und Haudegens auf. Mit einer Theilnahme, die er nicht zu erheucheln brauchte, horchte er den Schlacht⸗ ſchilderungen des Veteranen. Welch eine Welt war das! Voll Kampf und Tod, voll Schrecken und Wun⸗ der! Der poetiſche Zauber des Krieges ergriff ihn. Spielte ſich hier vor ſeinen Augen nicht eine neue Iliade ab? Hatte der große Schiller in ſeinemWal⸗ lenſtein nicht ähnliche Menſchen und Vorfälle ge⸗ ſchilderte?

Aber ſo gut wie mit dem Oberſten, wenn man

aus der Noth eine Tugend machte, ließ ſich mit ſeinen

Offizieren nicht leben. Am wenigſten mit Armand Loyſel, der die Rechte des Siegers auch auf die Schön⸗ heit der Frauen ausdehnen wollte. Ob er der noch immer ſchönen Mutter Magdalenens oder dem fünf⸗ zehnjährigen Mädchen eifriger und aufdringlicher nahte, wäre ſchwer zu entſcheiden geweſen. Kein Tag verlief ohne einen heftigen Streit, den er begonnen, bald mit