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zu nehmen, bis ihm die Rückkehr dahin geſtattet ſei, daß er keinen frohen Augenblick habe, bis er wieder vaterländiſche Luft einathme.
Frau Bieberich war untröſtlich. Die Neigung zu ihrem Philipp war zur unbezähmbaren Leiden⸗ ſchaft geworden. Sie warf ſich vor ihm auf die Kniee und gelobte, ihr Haus, ihr Gewerbe, alle ühre Einrichtung zu verkaufen und das Capital in ſeine Hand zu legen, wenn er ihr geſtatte, nur als Magd ihm zu folgen.
Für einen Patron wie Lips Tullian war das Anerbieten der Ueberlieferung ſolch eines Capitals nicht zu verwerfen. Dieſes in Empfang zu nehmen und die Geberin bei ſchicklicher Gelegenheit ſich vom Halſe zu ſchaffen, war der Böſewicht gleich entſchloſſen.
die Trennung von ihr, brach bei dem Anerbieten,
m nach ſeinem Vaterlande zu folgen, in Entzücken
aus, machte Einwürfe, die leicht widerlegt werden
konnten und geſtand dann unter erkünſtelten Thränen, daß, fern von ihr, der Gram ihn tödten würde.
jeberich ſorgte dafur, daß die Leute in dieſer und
Grenze von Oldenburg ſeinen Aufenthalt ſo lange
Er heuchelte Gifangs den tiefſten Schmerz über
Die Sache war bald im Reinen. Lips Tullian anderte mit ſeinem Reiſebündel aus Prag. Frau 4
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