Am naͤchſten Morgen fand der Gefangenwaͤr⸗ ter den juͤngſten der Meuterer auf ſeinem Lager, faſt verblutend und kaum vermoͤgend, den Wunſch zu aͤußern, daß ein Geiſtlicher 3 durch ſeinen Beſuch troͤſten moͤge.
Man unterſuchte den Verwundeten genau und fand, daß er mit einer Glasſcherbe ſich in den Hals geſchnitten habe, daß aber die Wunde keines⸗ weges toͤdtlich ſey. Auf die Fragen des Geiſt⸗ lichen, warum er Hand an ſich gelegt habe, aͤu— ßerte der junge Seemann: Sein Kapitain ſey ihm erſchienen und habe ihm Vorwuͤrfe gemacht, daß er ihn in ſeinen Suͤnden ſterben laſſen. Dies habe ihn zur Verzweiflung gebracht, und er daher geſucht, ſich das Leben zu nehmen. Da er nun doch einmal ſterben muͤſſe, ſo geſtehe er auch ſeine Theilnahme an dem Verbrechen ein. Er erzaͤhlte ausfuͤhrlich, wie es vollfuͤhrt und bat den Phrehi⸗ ger, fuͤr ſeine Seele zu beten.
Als ihm aber die Weiſung ward, daß er ſeine Ausſage den Richtern ſelbſt wiederholen moͤge, da⸗ mit ſeine Mitſchuldigen ebenfalls zum Geſtaͤndniß gebracht werden koͤnnten und nicht ferner durch ihre Hartnaͤckigkeit ihre Strafbarkeit mehrten, er:


