ger, darauf lauerte, daß das Opfer ihm in die Klauen laufe.
Jens trieb eben die Mannſchaft, deren Kraͤfte faſt erſchoͤpft waren vor uͤbermaͤßiger Arbeit, zu vermehrter Thaͤtigkeit an, als Pierre von des Kapitains Sohn in Freiheit geſetzt, auf's Ver⸗ deck trat.
Der linke Arm hing ihm ſchlaff am Koͤrper herunter, die Schmerzen wuchſen, als der rauhe Seewind ihn anblies; aber Pierre fuͤhlte nichts vor der Freude, ſeine Rache bald gekuͤhlt zu ſehen.
„Na, was ſtehſt du da und beſinnſt dich, nichtsnutziger Bengel?!“ fragte Jens den krampf⸗ haft Bebenden.„Haſt du noch nicht lange genug gefeierte?! An die Pumpe!“
„„Kapitain, mein linker Arm iſt zerſchmettert im Raume!““ entgegnete Pierre im Innern ko⸗ chend, aber aͤußerlich Demuth heuchelnd.
„So haſt du Faullenzer ja noch den Rechten?! Marſch, nicht lange ſich beſonnen!“ verſetzte Jens und lachte hoͤhniſch.
In dieſem Augenblicke ſtuͤrzte ein junger Ma⸗ troſe vor Erſchoͤpfung an der Pumpe zu Boden,


