Teil eines Werkes 
4. Bd. (1860)
Entstehung
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Meine Gelchichte iſt eigentlich aus, aber willſt Du, mein freundlicher Leſer, noch einen Blick auf Margarethens ſpäteres Leben werfen, dann folge mir nach Wiscounſin. Dort ſteht in dem geſegneten Staate eine freundliche Farm, und wenn Du Abends vorübergehſt, da ſitzt ein blühendes Weib auf der Schwelle, dem Glück und Geſundheit aus dem Angeſicht ſtrahlen, das voll Stolz und Zärtlichkeit bald auf den Gatten, der behaglich ſeine Pfeife raucht, bald auf den blonden Buben blickt, der zu ihren Füßen ſpielt. Und wenn Du ſtehen bleibſt, angezogen von dem anmuthigen Bilde, da erhebt der Mann ſich wohl von ſeinem

tuhle und rückt ſein Käppchen undGuten Abend tönt es von den Lippen der hübſchen Frau, ſo heimathlich und vertraut als wäre ſie noch in dem lieben, fernen Deutſchland. Das iſt Margarethe; ſie iſt wieder ſchön und froh, und hat

dden Philipp zu einem glücklichen, glücklichen Menſchen gemacht,

und das Licht, was die Liebe in ihrem Herzen entzündet, ſchmückt ihr Leben mit unvergänglichem Glanz.