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kunft. Da tritt der Tod vor mich hin, und for⸗ dert ſie für eine andere Welt, und übergibt mich der Betrachtung der Vergänglichkeit aller Pläne und irdiſcher Wünſche!—
Ich fand letzt die Bibel Angela's, das einzige Buch, in welchem ſie in ihrer Krankheit geleſen.
Mehrere Stellen waren darin von ihrer Hand
gezeichnet.— Mir iſt, ſo oft ich ſie leſe, als ſpräche Gott durch dieſelbe zu meinem Herzen.
Wie oft lag die Bitte in Angela's Blick, mir den Troſt mitzutheilen, den ſie dort ſchöpfte. Ich fühlte ihren Wink, aber ich fand keine Zeit, ihm zu folgen.— Jetzt iſt mir Zeit geworden, — viele Mußel!— Der Herr helfe ſie mir zu meinem Heile benutzen!
Nach Angela's Wunſche fallen die Einkünfte der ehemaligen gräflich Ordeck'ſchen Güter einer Stiftung anheim, die bereits unter des Superin⸗ tendenten Leitung manchen Segen über unſere Gemeinde verbreitet.— Mein Erbtheil aber ſoll das heilige Buch bleiben, deſſen ich oben erwähnt. Ich betrachte es als ein theueres Vermächtniß, und meine Armuth ſoll dort ihre Erquickungen ſchöpfen.—
Leben Sie wohl, mir iſt, als hätte ich Ihnen noch viel zu ſagen, auch zu danken!— Nun, die
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