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Hundertvierundfünfzigſter Brief.
Graf Domelli an die Baroneſſe Münter.
Breiſach, im April 18**.
Ich habe Angelen begraben. Verlangen Sie nichts weiter zu hören! Sie wiſſen, daß ich alle meine Freuden und Hoffnungen in dem Leben dieſes mei⸗ nes einzigen Kindes geſucht.— Meine Gedanken waren eitel vor Gott, darum führt mich ſeine Hand die Pfade der Prüfung, und richtet mein Auge einem Ziele zu, von dem mich vergängliches Streben nur zu lange entfernte.
Ich erſuche Sie, werthe Baroneſſe, die Für⸗ ſtin von meinem ſchmerzlichen Verluſte zu benach⸗ richtigen. Angela ſprach noch in den letzten Tagen mit Liebe von der Rückkehr zu ihr.— Welche Hoffnungen gehen mir mit meinem Kinde zu Gra⸗ be!— Ausgezeichnet ſchon in dem zarten Alter, in dem ſie ſtand, harrte ihrer die glücklichſte Zu⸗
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