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Hoffnungen für die Zukunft zu unterhalten, ſie er⸗
zählte mir von der Fürſtin und von ihrem Wunſch, ſie einſt auf eine beſtimmtere Art an ſich zu feſſeln, — ich gewann allmählig die Kraft, meinen Schmerz zu beſiegen, und kam, von ihr auf das ſchonendſte geleitet, in ein ruhiges Geſpräch mit ihr.— End⸗ lich erſchien der Graf mit Frau von Bören, ſie waren überraſcht über das heitere Ausſehen der
Comteſſe, die mit dem Kranze geſchmückt, einer⸗
Königin glich.
Meine Bruſt war zu voll, um nach dieſen Augenblicken noch an irgend einem Geſpräch Theil nehmen zu können.— Ich eilte hinaus, ich er⸗ zählte ihre Unſchuld dem Himmel, der Erde; ich ſuchte Thereſen auf, und goß in ihr treues Herz
den Schmerz und den Segen der letzten Stunde.—
Jetzt iſt es Abend, und Thereſe noch auf dem Schloſſe.— Die Theilnehmende eilte ſogleich zu ihr, weil ſie ſie verehrt und liebt gleich mir.— Feier⸗ lich und ſtill ſenkt ſich die Nacht auf die Erde,— langſam treten die Sterne hervor.
Wer vermag dort emporzuſchauen, ohne an ihren Blick zu denken, und an ihre ſchöne Verhei⸗ ßung?— O, du geheimnißvoll waltender Geiſt hinter jener Verſchleierung! Wirſt du verzeihen gleich ihr?— Schwer liegt die Schuld auf meinem Haupte, aber du wirſt mit mir nicht zu Gericht


