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entgegen, ich verglich meine Anſicht mit der ſei⸗ nen, ich beſchwor Thereſen, nicht von der Kranken zu weichen, und brachte es mit Gottes Beiſtand ſo weit, daß Angela ſich nun außer Bette befindet, und ſich mit mir ruhig zu untgrhalten vermag.
O, dieſe Züge, in denen einſt der Himmel meines Daſeins wohnte, ſie dürfen nicht ſo früh in Staub zerfallen! Dieſe Lippen, von denen allein die Löſung des dunkeln Räthſels zu erwar⸗ ten iſt, ſie dürfen ſich nicht ſchließen, und mich in Finſterniß laſſen! Sie ſpricht oft im Beiſein The⸗ reſens und ihres Vaters mit mir, ihre Seele iſt geläutert von jeglichem Nebel des Irrthums, denn Gott erfüllt wieder ihr ganzes Gemüth, und hat die gefährlichen Bilder irdiſcher Täuſchung ver⸗ drängt. Jede Stunde in ihrer Nähe bringt mir eine unſägliche Wonne und einen unſäͤglichen Schmerz: die Gewißheit ihrer Rückkehr zur Wahrheit, und die Furcht, daß dieſer helle Schimmer auf dieſer offnen, freundlichen Stirn ſchon einen Strahl von dem Aufdämmern eines höhern Daſeins iſt.— Thereſe, wie alles was um ſie lebt, haͤngt mit Liebe an ihren Winken, an ihrem Wort.— Alles fühlt ſich beruhiget in ihrer Nähe,— nur ich, o Walter, irre oft von einem namenloſen Weh ge⸗ trieben, umher, will mir ſelbſt entfliehen, und finde mich nur in den Augenblicken wieder, wo ich die
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