Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1831)
Entstehung
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Hundertſechsundvierzigſter Brief.

Angela an den Grafen Domelli.

Aus der Reſidenz, im März 18*“.

Joh glaubte, ich würde den Lenz abwarten können, um Ihnen meinen Wunſch zu eröffnen, aber die Sehnſucht nach Ihnen und meiner Heimath wird gewaltiger von Tage zu Tage. Ich bitte Sie, er⸗ lauben Sie mir recht bald, an Ihre Bruſt zu eilen! Ich hoffe ſehr viel von dieſer Gewährung, ſelbſt

meine Geneſung, mein Vater!— Ich darf es

Ihnen ja nicht verſchweigen, daß ich mich zuweilen ſehr übel befinde. Sie werden mich verändert ſe⸗ hen, aber fürchten Sie deswegen nicht, meine Ju⸗ gend⸗Friſche ſei für immer dahin! Ich kenne den Einfluß der dortigen Luft auf meine Geſundheit, und werde mich ſchnell unter den wärmeren Son⸗ nenſtrahlen erholen, unter denen ſich jedes Hälm⸗ chen emporrichtet. Frau von Bören will die Güte

haben, mich zu begleiten. Sie bringt Ihnen einen