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— bewies mir durch ſeine Betrübniß, auch er ſei meiner Meinung, daß Graf Malvi freiern Zutritt in das Haus der Baroneſſe habe, als es für An⸗ gela's jugendliches Gemüth zu wünſchen wäre;— er fühlt wie ich, daß er ihr keine Neigung einzu⸗ flößen vermag,— aber deshalb bleibt ſein Um⸗ gang dennoch ein gefährlicher, weil mit ihm un⸗ vermerkt das Verderben einzieht, wohin er ſich wendet.— Ich habe Ordeck gebeten, ſie heimlich in meinem Namen zu warnen, er thut es, das weiß ich gewiß,— aber wird ſie ihn jetzt vermei⸗ den können, ohne ihn zu reitzen?— O, ich bin ſehr bekümmert um die Unglückliche!— Die Freu⸗ den des Lebens ſind ihr nicht ſo gleichgültig, als ſie vorgab! Ihr Anblick ſelbſt hat es bewieſen;— o, ich hätte ſie ſo nicht ſehen ſollen, nicht ſo, an der Hand des ſtolzen, ſchmeichleriſchen Grafen!— Ich lehrte ſie den Schmerz beſiegen, aber nicht um ſich in den Arm des rauſchendſten Vergnügens zu werfen!— nicht um Extrem mit Extrem zu ver⸗ tauſchen.— Ha, welch' unſeliges Wort fällt mir bei!— Das war es ja, was Du mir zuriefſt!— O Walter, wenn Deine Menſchenkenntniß weiter reichte als die meine! Dann wäre meine Liebe zu ihr mein letzter Irrthum geweſen,— und ich gewiß auf immer ein wacher, nüchterner Menſch! — Noch kann ich's, will ich's nicht glauben! Irren


