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Bören klomm mit eiligen Schritten die Leiter empor, und überreichte mit ſtolzem Selbſtbewußt⸗ ſein Herminen die Trophäen ſeines Sieges über die Waſſergeiſter, die aus einer Art Steinmark be⸗ ſtanden, das er in jener Höhle gefunden hatte. Seine Kleider waren ganz feucht von Waſſerſtaube, ſeine Haare wie von Regen getränkt. Hermine ſah ihn eine Weile mit einem ernſtſtrafenden Blick an, dann ſagte ſie:„Herr von Bören, ich kaun Ihnen nicht für dieſen Beweis Ihrer Aufmerkſam⸗ keit danken! Man muß ſeine Freunde ſchlecht ken⸗ nen, wenn man ſie durch einen ſo tollkühnen Streich zu ergötzen glaubt!“ Hierauf wandte ſie ſich von ihm ab, die Farbe gerechten Zornes auf den Wan⸗ gen. Bören wagte vergebens einen Verſuch ſie zu verſöhnen, ſie blieb den ganzen Weg über in ernſter Stille. Norden ſprach darauf eine Weile leiſe mit Bören.„Aber, mein Gott“, hörte ich jenen erwiedern:„ich ſehe ja hierin gar kein ſo un⸗ geheueres Wagſtück, das dieſen Vorwurf verdien⸗
te!“—„„Leugnen Sie nicht! mein Freund!““,
fuhr Norden fort:„„Sie konnten Ihre Galanterie ſehr leicht mit dem Leben bezahlen! Der Muth iſt etwas Großes, Herrliches in des Mannes Bruſt! aber man darf mit dem Großen nicht ſpielen, weil man dadurch ſeinen Werth herabſetzt!—


