Teil eines Werkes 
1. Bdchn (1831)
Entstehung
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in lebendige Rieſenbilder zu verwandeln, ich glaub⸗

te das alte Geſchlecht, von denen dieſe Berge ih⸗ ren Namen haben, wieder aus ſeinen Gräbern her⸗ vorgehen zu ſehen, um uns mit ſich hinabzuziehen in ihre Grüfte; ich ſah die ungeheueren Felſen als Leichenſteine ſich über uns legen, und lehnte mich, von Grauſen übermannt, halb ohnmächtig an Her⸗ minens Schulter.

Ambroſius, der mein Uebelbefinden nicht be⸗ merkte, fing an mit ſeiner kreiſchenden Stimme von einem wahnſinnigen Hirten zu erzählen, der in dieſen Gründen umgekommen ſei, aber Her⸗ mine unterbrach ihn ſchnell, indem ſie vor Unwil⸗ len und zärtlicher Sorge um mich, mit ihren klei⸗ nen Füßen den Boden ſtampfte, und rief:Nur jetzt nichts, Herr Ambroſius, von Ihren abſcheuli⸗ chen Sagen! Sehen Sie nicht, daß die Comteſſe ſchon augegriffen iſt von dem Schrecken dieſer un⸗ geſtalteten Natur? was wollen Sie das Grauen noch vermehren, das uns ſchon jetzt die Haare zu Berge treibt!

Dem Magiſter erſtarrte die Sage auf der Zunge, er ſah Herminen mit einem verlegenen Lä⸗ cheln an, und trat dann zu den Herren, die die furchtbaren Abgründe von allen Seiten betrach⸗ teten.