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kaum noch die Wege erkannte in dem düſtern Ge⸗ hölz. Das Fuhrwerk war allmählig bei den ſich vielfach kreuzenden Geleiſen auf Abwege gerathen, und ſo hatte der Kutſcher es nicht bemerkt, wie die Pferde immer mühſamer zogen in der ſumpfigen Thalgegend, bis der Wagen auf einmal verſank in den tiefen Moor, daß an kein Herauskommen mehr zu denken war. Die Frauen erhoben alſobald ein großes Geſchrei, und befahlen dem Kutſcher augen⸗ blicklich Rath zu ſchaffen, denn die Nacht war nicht fern, und öd und leer die ſchaurige Waldung. Als aber nun der Fuhrmann verſuchte, herauszu⸗ kommen, und ebenfalls verſank, wie Wagen und Pferde, da ward den Unglücksgefährtinnen noch bän⸗ ger um's Herz, und ſie ſchrien laut und riefen, daß es weithin hallte durch die Berge. Da erblickten ſie endlich in ihrer höchſten Noth ein Männlein, das kam eilends durch das Gebüſch und ohne Mü⸗ he über den Sumpf, als ſei es ſo leicht wie der Wind. Den Frauen wurde aber gar ſeltſam zu Muthe, als er nun zum Wagen trat, und ſie eine recht häßliche hagere Geſtalt vor ſich ſahen, mit einem höhniſch, verzogenen Geſicht. „Wie mögt ihr doch“, begann das Männlein mit widriger Stimme,„wie mögt ihr doch, ihr holden Frauenbilder, ſo unvorſichtig hineinfahren in’s Verderben, zumal da ihr ſo köſtlich geſchmückt


