Teil eines Werkes 
1. Bdchn (1831)
Entstehung
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und werde mein Herz nicht ſo leicht dem Dorn ei⸗ ner ſchmerzlichen Täuſchung preisgeben!

Doch ich wollte ja weiter erzählen. Die Män⸗ ner, die unter der Maſſe glanz⸗ und farbloſer Ge⸗ ſtalten noch einige Bedeutung haben könnten, ſte⸗ hen mir noch zu fern, um Ihnen ein deutliches Bild zu entwerfen. Graf Malvi, den ich, dem Namen nach, aus der Reſidenz her kenne, ſpielt, wie ich höre, vor der Hand die bedeutendſte Rolle. Er iſt noch ziemlich jung, reich, von gefälliger Bildung und ſeinem Verſtande, und ſcheint es darauf an⸗ zulegen, ſich unſerm Geſchlecht intereſſant zu machen. Mit dieſem Willen wie ſollte es ihm nicht ge⸗ lingen? Zu meinem Ergötzen habe ich bemerkt, wie ſein Name bereits in jedem Geſpräch brillirt, wie Alt und Jung ſeines Lobes voll iſt. Schon beginnen die gütigen Mütter ihren heimlichen Wett⸗ ſtreit, den Lauf dieſes ſeltenen Phänomens nach ihrem Willen zu lenken, indeß die junge Welt ſei⸗ ner endlichen Entſcheidung mit Ungeduld entgegen⸗ ſieht. Mir ſcheint dieſer Stern ein Komet, der die Sphäre der Geſellſchaft durchrollt, um überall Aufſehen zu machen; ſtillſtehen wird er nie, aber auch nicht halb die Verwüſtung anrichten, die ſein ſtolzer Aufzug verſpricht! Laſſen Sie mich jetzt von dieſer Haupterſcheinung zu einer zweiten über⸗ gehen, die durch andere Eigenſchaften Ihre Auf⸗